Vermögensverwaltung

Die Stiftung bietet zehn Anlagestrategien, von einem geringen bis zu einem hohen Risiko an und entspricht damit den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen der Kunden im Bereich der Vermögensverwaltung. Mit der Möglichkeit der Strategiewahl legt der Kunde ebenfalls sein verkraftbares Risiko fest. Der Kapitalerhalt und die Rendite werden nicht garantiert, dafür sind die Chancen auf attraktive Rendite entsprechend hoch. Die Verwaltung des Portfolios wird von einem von der Stiftung akkreditierten Vermögensverwalter getätigt. Vor der Wahl einer der 10 Strategien entscheidet sich die Unternehmung, die sich in der Kategorie A angeschlossen hat und über ein einziges gemeinsames Portfolio für seine Versicherten verfügen wird, oder der Versicherte in der Kategorie B, welcher ein eigenes Portfolio haben wird, über die Art der gewünschten Vermögensverwaltung:

 

Wertschwankungsreserven

Um die Sicherheit der Anlagen zu gewährleisten, sehen die reglementarischen Bestimmungen die Bildung von Wertschwankungsreserven vor. Die Höhe ist von der gewählten Strategie abhängig und ist im Anlagereglement definiert. Diese Reserven haben bei der Kategorie A einen kollektiven und bei der Kategorie B einen individuellen Charakter. Sie werden mit der Anlagerendite geäufnet. Wenn jedoch die gemäss der Anlagestrategie empfohlene Höhe nicht erreicht ist oder die Reserven aufgrund einer Börsenbaisse sinken, können ausserordentliche Beiträge der Unternehmung (Kategorie A) oder des Versicherten (Kategorie B) von der Stiftung verlangt werden. Diese Beiträge werden je nach Kategorie des Vorsorgeplans unterschiedlich behandelt:

  • Kategorie A: Abzugsfähig im Geschäftsaufwand der Unternehmung, sie mindern den steuerbaren Erfolg

  • Kategorie B: Sie werden ähnlich wie individuelle private Einkäufe behandelt und sind vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig

Publikationen