Kategorie A

 

Die Unternehmungen, welche sich in der Kategorie A anschliessen, können Teile oder den gesamten ausserobligatorischen Lohn resp. das gesamte AHV-Einkommen versichern (unterobligatorische Lohnbestandteile des Koordinationsabzuges und/oder Lohnbestandteile, welche die obere Limite des Jahreslohnes übersteigen oder aber auch den gesamten Lohn) bis höchstens zur oberen gesetzlichen Limite nach Art. 79c BVG.

 

In dieser Kategorie gründet die Unternehmung ein Vorsorgewerk, bei welchem die Versicherten über eigene Portfolios bei einem von ihnen ausgewähltenVermögensverwalter verfügt. Die Vorsorgeguthaben der Versicherten sind gemeinsam gemäss der Anlagestrategie verwaltet, welche vom Kassenvorstand aus den von der Stiftung vorgeschlagenen Strategien gewählt wurde. Die Wahl der Strategie ist abhängig von der Risikofähigkeit des Vorsorgewerkes. Die Vorsorgeguthaben jedes Vorsorgewerkes sind völlig getrennt und unabhängig. Folglich wird die Rendite eines Vorsorgewerkes nicht von den von anderen eingegangenen Risiken beeinträchtigt. Jedes Vorsorgewerk profitiert von einer vollständigen Transparenz bezüglich der eigenen Renditen und der Administrations- sowie ordentlichen Verwaltungskosten.

 

Die Kategorie A ist beispielsweise eine Ideallösung für Selbständigerwerbende mit Personal oder für Unternehmungen, bei denen die individuelle Vorsorge auf Versichertenstufe gemäss der Kategorie B wegen ihrer Personalstruktur nicht angewendet werden kann.

 

 

Beispiele bei der Definition des versicherten Lohnes

 
 

Je nach den Bedürfnissen der Unternehmung können unterschiedliche Lohn- oder Einkommensbestandteile versichert werden :

  • die ersten CHF 24'675
  • die Löhne resp. die AHV-Einkommen, welche den Betrag von CHF 59'925 übersteigen (bis maximal CHF 846'000)
  • die Löhne resp. die AHV-Einkommen, welche den Betrag von CHF 84'600 übersteigen (bis maximal CHF 846'000)
  • die Löhne resp. die AHV-Einkommen (bis maximal CHF 846'000.-) von Selbständigerwerbenden ohne BVG-Vorsorgelösung
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